Hochzeitsreportage auf Santorin – Part 2

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Nach der wunderschönen Trauung schnappten wir uns zwei Roller und klapperten fernab des Tourismus verschiedene Orte ab, deren Namen schon ein mystischer Klang anhaftet. Wir brachen in Imerovigli auf und unser erstes Ziel war in Pyrgos das Kasteli. Zufälligerweise streiften wir auf dem Weg bei Megalochori eine touristische Attraktion, ein scheinbar verwaistes Feld, als Paintball-Court hergerichtet, welches einlud, um es als Kulisse für ein schnelles Vintage-Shooting „à la Bond“ zu besetzen. Das „Tourismus“ oftmals sehr schräge kulturelle Akzente setzen kann, das war hier ganz offensichtlich. Trotzdem hatte es mir dieser Schriftzug sofort angetan.

Dennoch, je weiter wir uns vom Tourismus entfernten, desto schöner und interessanter wurde die Umgebung. Im Kasteli schließlich, hatte ich das Gefühl, dass alle griechischen Götter uns gnädig gestimmt waren und uns ein inszeniertes, stimmungsvolles Licht-Ambiente boten, welches unvergleichlich war. Die historische Kulisse setzte noch einen oben drauf. Wäre ich Mode-Fotograf, so würde ich meine Auftraggeber mit angesetzter Pistole vor der Brust dazu zwingen, die nächsten Fotostrecken der kommenden Jahre, für die Frühjahrs- und Sommerkollektionen hier zu shooten. Traumhaftes Licht, gepaart mit griechischer Architektur; die Würze für ein stimmungsvolles Drumherum war perfekt. Wir fanden entlegene und verlassene Plätze und romantisch verwinkelte Gassen. Türen und Fenster mit Patina in wunderschönen Türkis- und Blautönen. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und Mareen & Jeffrey und ich hatten sichtlich Spaß. Die Insel gehörte uns für einen Tag! Nach dieser mittelalterlichen Kastell-Atmosphäre kann es doch eigentlich nicht noch schöner werden? Weit gefehlt, wir fuhren in Richtung Empo­reio und stießen auf einem Plateau bei Gavrilos auf wunderschöne alte Windmühlen, die ebenso einluden, sie als Kulisse zu nutzen. Mareen schnallte sich ihre weißen Flügel um und war im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt! Die Sonne machte sich dann langsam auf um auf dem Meer tänzelnd zu verschwinden. Also auf nach Norden, um auf der Nord-West Achse der Insel, auf der gegenüberliegenden Seite der Caldera, die Naturschaubühne betreten zu können, um noch die romantisch-verklärte Strandatmosphäre einfangen zu können.

Voilà, das war unsere „Odyssee“ auf Santorini. Es sind sehr schöne Bilder entstanden und Mareen und Jeffrey haben sich als absolutes Dream-Team erwiesen! Ich danke Euch für dieses Shooting!

Comments 2

  1. War ein wundervoller Tag und das sieht man! Traumhafte Bilder, tja, die Engel schwebten wohl tatsächlich über uns an dem Tag ;-)! Liebsten Dank und wir freuen uns auf mehr!

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